Grün 2011

Sprüche zum Thema “Grün”

Sarah und Helena aus dem Videoteam haben verschiedene Sprüche zum Thema Grün gesammelt und filmisch umgesetzt. Das Ergebnis könnt ihr hier betrachten:

NATUR – Phänomen der Gegensätze

Die Natur, ein vielseitiger Begriff. Doch was bedeutet eigentlich Natur? Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung davon, was für sie oder ihn Natur bedeutet. Auf die Frage, woran Menschen denken, wenn sie den Begriff Natur hören, antworten viele: „was einen umgibt.“ Mit dieser Aussage seien Dinge in der näheren Umgebung gemeint, in der Stadt können das die Bäume, Sträucher, Blumen und kleinere Grünflächen sein. Für viele sei Natur das, was alles geschaffen habe und was der Mensch nur schwer beeinflussen könne, äußert ein Befragter. „Natur ist Leben“, sagt ein anderer Interviewpartner.

Ein Passant antwortet, wenn er sich die  Natur vorstelle, dann denke er direkt, dass es mit ihr zu Ende gehe. Mit dem Begriff Natur verbindet jeder seine eigenen Vorstellungen, wie zum Beispiel Erholung, Entspannung, Pflanzen und weite Wiesen ohne störenden Lärm von lauten Autos, vorbeifahrenden Zügen oder am Himmel kreuzenden Flugzeugen. Die Natur hat noch mehr zu bieten. Für viele ist Natur einfach nur grün:  grünes Gras, grüne Wiesen, grüne Pflanzen. Doch es gibt mindestens genauso viele Pflanzen, die in leuchtendem Gelb blühen, in hellem Blau wachsen oder auffällige rote Blüten tragen.

Die wilde Seite der Natur

Erdbeben, Waldbrände, Wirbelstürme, Hochwasser und Vulkanausbrüche. Meist sind diese Naturkatastrophen verheerend für die Menschen in der Umgebung sowie das Landschaftsbild, in der sie gewütet haben. Ob Tsunamis oder Hurrikans, meist fordern diese Naturkatastrophen Menschenleben. Viele Menschen sind der Ansicht, dass es immer mehr Naturkatastrophen geben werde und diese ein immer größeres Ausmaß haben würden. Diese These stützt eine Studie des Rückversicherers „Münchener Rück“: „Seit den sechziger Jahren hat sich die Anzahl der Naturkatastrophen verdoppelt und der Schaden verfünffacht.” Dies läge vor allem an der wachsenden Weltbevölkerung, der zunehmend dichteren Besiedlung und dem Treibhauseffekt. Geeignete Schutzmaßnahmen gegen solche Naturkatastrophen sind schwierig zu finden. Die einzige Möglichkeit ist oft nur die Flucht. Da es jedoch immer bessere Schutzmaßnahmen und Frühwarnsysteme gibt, kann man positiv in die Zukunft blicken. Die Natur, gewaltig, unberechenbar, aber auch wunderschön.

 

Grünes Mainz

 

Jetzt freiwillig – die Bundeswehr

Panzer

capl@washjeff.edu / CC BY-NC-SA 3.0

Was halten die Mainzer von der Bundeswehr? Zwei von drei Befragten antworteten auf die Frage, ob die Bundeswehr eine Zukunft hätte, mit nein. Sie kommen zu dem Schluss, dass es in Zukunft nur noch wenige Soldaten geben werde, die dann „in einer Berufsarmee oder in Auslandseinsätzen“ arbeiten würden, sagt der 52-jährige Rainer. Er ist „für die Wehrpflicht, solange man als Alternative den Zivildienst machen kann“. Der 12-jährige Joshua allerdings ist dagegen, „keiner soll gezwungen werden“. Man solle statt des bis zu 23 Monate langen Wehrdienstes „lieber etwas Sinnvolleres wie Entwicklungshilfe im Ausland oder Zivildienst“ machen.

So steht es um die Bundeswehr

Am 1. Juli 2011 wurde die Wehrpflicht ausgesetzt. Jetzt gibt es nur noch diejenigen, die den Wehrdienst freiwillig absolvieren. Die Bundeswehr wirbt mit Prämien in Form von Zuschlägen im Fernsehen und im Radio, um Jugendliche für sich zu gewinnen. „Seit Jahresbeginn wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 13.916 Freiwillige für den neuen Wehrdienst angeworben. 5.700 wurden allerdings noch aus den Wehrpflichtigen rekrutiert, die ihren Dienst über die bisher sechs Monate hinaus verlängerten“, berichtete die dpa.

 

Lebendige Steine

Um die Welt der Pflanzen näher kennenzulernen, treffe ich mich mit Johanna im Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Sie studiert Biologie und weiß, weshalb Pflanzen gerade grün sind und nicht etwa blau oder rot: „Für die grüne Blattfarbe ist der Stoff Chlorophyll, auch Blattgrün genannt, verantwortlich. Er kann das Licht, das aus unterschiedlichen Farben besteht, in Energie umwandeln, nur den grünen Anteil des Lichts nicht, den reflektiert er, und so erscheinen die Pflanzen grün.”

Auf meine Frage, welche Nutzpflanzen es gibt, weiß sie viel zu berichten. Sie erzählte, dass es Esspflanzen, Energiepflanzen und Kosmetikpflanzen gibt. Esspflanzen sind Obst und Gemüse. Sonnenblumen und Mais sind Energiepflanzen, aus ihnen wird Biogas gemacht. Zu den Kosmetikpflanzen gehören Rosen und Lavendel, die man in Düften verarbeiten kann.

Ganz hoch hinaus!

Aber es gibt nicht nur Pflanzen, die wir aus unserem Alltag kennen. “Ganz hoch hinaus!”, das ist das Ziel der Kletterpflanzen wie Misteln und die Orchideen. Diese Pflanzen klettern an Bäumen hoch, denn unten bekommen sie keine Sonne. Indem sie die Bäume als Träger nutzen, können sie mit ihnen hoch zur Sonne wachsen. Ziemlich außergewöhnlich sind die Pflanzen, die sich „lebende Steine“ nennen. Wie der Name schon sagt, sehen diese Pflanzen aus wie Steine und verstecken sich so vor Feinden. Sie passen sich an die Farbe der Steine an, doch wenn man ganz genau hinsieht, kann man auch grüne Bestandteile sehen, die verraten, dass es sich doch um Pflanzen handelt. Die Natur einmal genauer zu betrachten, kann sich sehr lohnen: Es ist nämlich erstaunlich zu sehen, welche unterschiedlichen Pflanzen es in der Natur gibt.

 

Johnny bringt Energie von Energy

Heute bekam das Radioteam professionelle Unterstützung von Radio Energy, einem Radiosender, der seit September 2010 auch aus Frankfurt sendet. Zu Besuch war Johnny, der regelmäßig live Sendungen moderiert und Volontär bei Radio Energy ist. Als Moderator hat er unseren Teilnehmern des Radioteams über die Schultern geschaut und ihnen ein paar Tipps und Anregungen gegeben, wie sie einen perfekten Radiobeitrag schneiden können.

Die Teilnehmer erzählten Johnny, an welchem Projekt sie gerade arbeiten. Die fertigen Radiobeiträge zum Thema Rot, beispielsweise über Blut und Mainz 05, spielten sie ihm vor, und Johnny hatte Verbesserungsvorschläge parat.

Jacob aus dem Multimedia-Team hat Johnny ein paar Fragen gestellt:

Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen?

Johnny: Ich habe etwas im Bereich Medien studiert und mehrere Praktika durchgeführt, unter anderem bei Radio Energy. Danach habe ich einfach weitergearbeitet und fühle mich dort sehr wohl.

Wie viele Mitarbeiter benötigt man für eine Live-Sendung?

Johnny: Eigentlich nur einen, den Moderator. Wenn man Glück hat, dann ist ein Praktikant in der Nähe, der für einen die nicht so schönen Aufgaben machen kann, wie zum Beispiel Kaffee holen oder Wetter ansagen.

Müssen Sie die ganze Zeit am Mikrofon sitzen oder können Sie während eines Liedes auch mal eine Zigarette rauchen?

Johnny: Ich kann mir auch während eines Liedes einen Kaffee holen oder pinkeln gehen. Nur wenn man nicht rechtzeitig zurückkommt, dann wird es peinlich (lacht).

Teste hier dein Wissen über Grün!

Beitrag über Kräuter von Katja

 

Zu der Farbe Grün hat Katja aus dem Radio Team das Thema „Kräuter“ gewählt. Sie machte kleine Umfragen zu dem Thema und befragte den Experten Jens Quetsch. Er berichtete viele Einzelheiten über Kräuter. Er sprach zum Beispiel von giftigen, aber auch heilenden Kräuter. Die Umfragen und das Interview mit Herrn Quetsch könnt ihr euch im folgenden Beitrag anhören.



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