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	<title>JugendMedienSommer</title>
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	<description>Aktive Medienarbeit für Jugendliche in Mainz</description>
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		<title>JugendMedienSommer</title>
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		<title>Mach mit beim JugendMedienSommer 2013!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanine</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Du interessierst dich für Medien und hast Lust eigene Fernsehbeiträge zu drehen, mal eine eigene Zeitung herauszubringen, Radio zu machen oder einen Weblog zu erstellen? Dann ist der „JugendMedienSommer“ genau das Richtige für dich. Hier schlüpfst du während zwei Wochen in den Sommerferien in die Rolle eines Journalisten und lernst mit verschiedenen Medien umzugehen. Angefangen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1340" alt="Anmeldung" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2011/01/anmeldung.png" width="155" height="116" />Du interessierst dich für Medien und hast Lust eigene Fernsehbeiträge zu drehen, mal eine eigene Zeitung herauszubringen, Radio zu machen oder einen Weblog zu erstellen? Dann ist der „JugendMedienSommer“ genau das Richtige für dich. Hier schlüpfst du während zwei Wochen in den Sommerferien in die Rolle eines Journalisten und lernst mit verschiedenen Medien umzugehen. Angefangen von der Recherche, über die Umsetzung bis zum Ergebnis – alles liegt in deiner Hand. Ein Expertenteam zeigt dir, wie die verschiedenen Medien funktionieren und wie du sie am besten einsetzt. Zudem wirst du feststellen, dass verschiedene Medien zusammenarbeiten und sich ergänzen können.</p>
<p>Wenn du einen Eindruck von den letzten Jahren bekommen möchtest, schau dich doch einfach hier auf der Seite um.</p>
<p>Die Termine für den JugendMedienSommer sind: <strong>5. bis 16. August</strong> <strong>2013</strong>, jeweils montags bis freitags, 10 bis 16 Uhr.</p>
<p>Zur Anmeldung geht&#8217;s <a title="Anmeldung zum JugendMedienSommer" href="http://www.jungemedienwerkstatt.de/anmeldung" target="_blank">hier entlang.</a></p>
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		<title>Planen, Filmen, Schneiden</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 12:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lukas, Jakob und Felix – Das waren die Mitglieder des Fernsehteams im JugendMedienSommer 2012. Unter der Leitung von Artur und Max haben sie gelernt, wie man gute Videobeiträge erstellt. Dazu gehört die Bedienung einer Kamera, richtiges Filmen und das Schneiden des Materials. In den vergangenen zwei Wochen hat das Fernsehteam einige interessante Beiträge erstellt. Die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;"><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8048.jpg"><img class="alignleft  wp-image-3509" title="IMG_8048" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8048.jpg" alt="" width="214" height="159" /></a></span></span></span>Lukas, Jakob und Felix – Das waren die Mitglieder des Fernsehteams im JugendMedienSommer 2012. Unter der Leitung von Artur und Max haben sie gelernt, wie man gute Videobeiträge erstellt. Dazu gehört die Bedienung einer Kamera, richtiges Filmen und das Schneiden des Materials. In den vergangenen zwei Wochen hat das Fernsehteam einige interessante Beiträge erstellt. Die drei Jungs haben unter anderem einen Tresor von innen gesehen, gelernt wie ein Geldautomat funktioniert und sich einen Cashrecycler angeschaut. Außerdem haben sie Interviews mit Bankangestellten und Umfragen mit Passanten gedreht. <span id="more-3472"></span>„Das Interviewen der Leute in der Stadt hat mir am meisten Spaß gemacht, denn dort konnte man außerdem viel von der Stadt Mainz sehen“, meint Felix der die filmische Arbeit sehr interessant fand. Nach getaner Arbeit musste das Videomaterial natürlich zu einem fertigen Filmbeitrag geschnitten werden. Das war auch Teil der Arbeit des Videoteams. Wenn ihr euch ansehen wollt was die Jungs produziert haben, dann könnt ihr euch <a href="http://www.jugendmediensommer.de/?page_id=3524">hier</a> ihre Beiträge anschauen.</p>
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		<title>Ende in Sicht</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2012 12:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der JugendMedienSommer geht zu Ende und der Präsentationsabend steht bevor. Zwei harte, aber spaßige Wochen sind vorbei und alle finden es schade, am Montagmorgen nicht ins Medienhaus,  sondern in die Schule gehen zu müssen. Der Meinung ist auch Michael aus dem Internetteam: „Mir hat das Arbeiten hier sehr viel Spaß gemacht, denn ich konnte viel [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_04221.jpg"><img class="alignleft  wp-image-3450" title="IMG_0422" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_04221-150x150.jpg" alt="" width="167" height="160" /></a></strong>Der JugendMedienSommer geht zu Ende und der Präsentationsabend steht bevor. Zwei harte, aber spaßige Wochen sind vorbei und alle finden es schade, am Montagmorgen nicht ins Medienhaus,  sondern in die Schule gehen zu müssen. Der Meinung ist auch Michael aus dem Internetteam: „Mir hat das Arbeiten hier sehr viel Spaß gemacht, denn ich konnte viel dazulernen und sogar eine Zeitungsredaktion besuchen.“ Dies ist der letzte Artikel, den wir als Teilnehmer auf der Homepage des JugendMedienSommers 2012 veröffentlichen. Zum Schluss haben wir für euch das Thema Geld nochmal in einem Link- Alphabet zusammengefasst, indem auch zwei kurze Artikel des Zeitungsteam versteckt sind.<strong><span id="more-3396"></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.aktien-lernen.de/grundlagen/"><strong>A</strong>ktien</a>                              <a href="http://www.sonderglocke.de/schulden/insolvenzverfahren.php"><strong>I</strong>nsolvenz</a>                           <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geldangebot"><strong>Q</strong>uote</a>                          <a href="http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/139/achtung-euroscheine-y-bald-wertlos.php"><strong>Y</strong>-Geld</a></p>
<p><a href="http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Kerngeschaeftsfelder/Bargeld/bargeld.html?nsc=true"><strong>B</strong>argeld</a>                            <a href="http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&amp;prof-id=6755"><strong>J</strong>obs</a>                                  <a href="http://www.bmas.de/DE/Themen/Rente/was-ist-Rente.html"><strong>R</strong>ente</a>                          <a href="http://www.zinsen-berechnen.de/"><strong>Z</strong>insen</a></p>
<p><a href="http://www.gewete.com/?Geldwechsler:Cash-Recycler"><strong>C</strong>ashrecycling</a>                   <a href="https://www.sparda-sw.de/"><strong>K</strong>onto</a>                                <a href="http://www.pleite-was-nun.info/"><strong>S</strong>chulden</a></p>
<p><a href="http://www.rechtswoerterbuch.de/recht/d/diebstahl/"><strong>D</strong>iebstahl</a>                         <a href="http://www.steuerberaten.de/do_it_yourself/rechner/lohn/index.php"><strong>L</strong>ohn</a>                                  <a href="http://www.tresore.net/ "><strong>T</strong>resor</a></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Euro"><strong>E</strong>uro</a>                               <a href="http://www.emuenzen.de/forum/index.php"><strong>M</strong>ünzen</a>                              <a href="http://www.jugendmediensommer.de/?page_id=3408"><strong>U</strong>mschuldung</a></p>
<p><a href="http://www.berlin.de/polizei/kriminalitaet/falschgeld.html"><strong>F</strong>alschgeld</a>                       <a href="http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cd2/drw/e/nu/tzge/nutzgeld.htm"><strong>N</strong>utzgeld</a>                            <a href="http://www.vertrag.de/"><strong>V</strong>ertrag</a></p>
<p><a href="https://www.geldautomat.de/"><strong>G</strong>eldautomat</a>                   <a href="http://www.jugendmediensommer.de/?page_id=3414"><strong>O</strong>nline-Banking</a>                    <a href="http://www.oanda.com/lang/de/currency/converter/"><strong>W</strong>ährung</a></p>
<p><a href="http://www.derhandel.de/"><strong>H</strong>andel</a>                           <a href="http://strom.preisvergleich.de/"><strong>P</strong>reisvergleich</a>                      <a href="http://www.forexpros.de/indices/germany-30-futures"><strong>X</strong>etra-Dax</a></p>
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		<title>Einzahlen, Abheben, Ausgeben</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 19:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kundenbetreuung, Schalter, Kasse. Welche Bereiche gibt es denn eigentlich in einer Bank? An wen wende ich mich, wenn ich einen kaputten Geldschein bekommen habe und wie zahle ich das Geld vom letzten Geburtstag auf einer Bank ein? Mit Zettel, Stift und Kamera bewaffnet machten wir uns auf den Weg zur Sparda-Bank in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs, um [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0208.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3375" title="IMG_0208" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0208-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Kundenbetreuung, Schalter, Kasse. Welche Bereiche gibt es denn eigentlich in einer Bank? An wen wende ich mich, wenn ich einen kaputten Geldschein bekommen habe und wie zahle ich das Geld vom letzten Geburtstag auf einer Bank ein? Mit Zettel, Stift und Kamera bewaffnet machten wir uns auf den Weg zur Sparda-Bank in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs, um herauszufinden, wie so eine Bank aufgebaut sein kann. Wir führten Gespräche mit den Bankangestellten, machten Fotos von den einzelnen Bereichen und erstellten letztendlich eine Skizze der Bank.</p>
<p><span id="more-3231"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie eine Bank aufgebaut sein kann, seht ihr hier:</strong></p>
<p><em>Um mehr Informationen zu den einzelnen Bereichen zu erhalten, klicke bitte auf den jeweiligen Bereich.</em></p>
<div><img id="imageMaps" class="alignnone" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/Bank_Grafik-neu.jpg" alt="" width="513" height="595" usemap="#flushometer" border="0" /></p>
<map id="flushometer" name="flushometer">
<area title="Kundenbetreuung" shape="rect" coords="43,25,173,171" href="http://www.jugendmediensommer.de/?page_id=3300" alt="Kundenbetreuung" />
<area title="Schalter" shape="rect" coords="372,74,496,218" href="http://www.jugendmediensommer.de/?page_id=3274" alt="A-71 Inside Cover" />
<area title="Kasse" shape="rect" coords="375,244,486,318" />
<area title="Immobilien Ausstellung" shape="rect" coords="150,315,242,505" />
<area title="Information" shape="rect" coords="347,346,421,432" href="http://www.jugendmediensommer.de/?page_id=3293" alt="A-6 CP Handle Coupling" />
<area title="Geldautomaten" shape="rect" coords="420,430,539,492" href="http://www.jugendmediensommer.de/?page_id=3280" alt="B-7-A CP Socket Assembly" />
<area title="Kontoauszugsdrucker" shape="rect" coords="417,510,540,585" href="http://www.jugendmediensommer.de/?page_id=3288" alt="B-74-A" /></map>
</div>
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		</item>
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		<title>Sprungbrett oder Schuldenfalle?</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 09:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionsrunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Kredit]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren galten Mikrokredite als die Lösung der Armut. Mittlerweile werden jedoch Gegenstimmen laut, die vor allem die finanziell nachhaltigen Investitionen großer Unternehmen kritisieren. „Mikrokredite – Heilmittel oder eine weitere erfolglose Strategie der Armutsbekämpfung“ lautete deshalb das Thema einer Diskussionsrunde, zu der die Landeszentrale für politische Bildung am 02. August Vertreter verschiedener Standpunkte eingeladen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/2012-08-09-Josephine-Bild2_Mikrokredite.jpg"><img class="alignleft  wp-image-3261" title="2012-08-09-Josephine-Bild2_Mikrokredite" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/2012-08-09-Josephine-Bild2_Mikrokredite-300x225.jpg" alt="" width="170" height="131" /></a>Seit einigen Jahren galten Mikrokredite als die Lösung der Armut. Mittlerweile werden jedoch Gegenstimmen laut, die vor allem die finanziell nachhaltigen Investitionen großer Unternehmen kritisieren. „Mikrokredite – Heilmittel oder eine weitere erfolglose Strategie der Armutsbekämpfung“ lautete deshalb das Thema einer Diskussionsrunde, zu der die Landeszentrale für politische Bildung am 02. August Vertreter verschiedener Standpunkte eingeladen hatte.<span id="more-3258"></span></p>
<p>Ein Mikrokredit ist ein Kredit, den üblicherweise keine normale Bank vergibt. Er findet da Verwendung, wo die Menschen mit sehr wenig Geld auskommen müssen, zum Beispiel in afrikanischen, lateinamerikanischen und südasiatischen Ländern. Ein bekanntes Beispiel für eine Bank, die diese Kredite vergibt, ist die Grameen Bank, die unter Leitung von Muhammad Yunus entstand, der für seine Ideen 2006 den Friedensnobelpreis bekam. Die Höhe eines Mikrokredits bewegt sich meist im zwei- bis dreistelligen Euro-Bereich – eine Milchkuh beispielsweise kostet in Bangladesch ungefähr 200 Euro. Da Familien, die von ein bis zwei Euro am Tag leben müssen, keine Sicherheiten erbringen können, werden diese Kredite nur von spezialisierten Mikrokreditbanken vergeben – zu Zinssätzen von 30 bis 40 Prozent pro Jahr. Arme Menschen sollen in die Lage versetzt werden, sich durch einen Kredit – den sie sonst nie bekommen würden – eine Existenz aufzubauen, die ihnen ein geregeltes Einkommen ermöglichen kann.</p>
<p>Eingeladen waren Gerhard Klas, freier Journalist und Autor des Buches „Die Mikrofinanz“, Matthias Lehnert von Oikocredit (ein Unternehmen, das in Mikrofinanz investiert) und Andrea Rahaman, Leiterin der Organisation MATI Bangladesh. Nach drei viertelstündigen Vorträgen der Eingeladenen begann unter Einbeziehung des Publikums die Diskussion.</p>
<p>Matthias Lehnert sprach sich für die Mikrofinanz aus und verwies dabei auf – durch Studien belegte – Erfolge, die eine Wohlstandsvermehrung mit sich brächten. Er erklärte, dass finanziell nachhaltige Investitionen notwendig seien: Die Zinsen wären auch deshalb so hoch, weil sie ja über der – teilweise zweistelligen – Inflationsrate des jeweiligen Landes liegen müssten. Außerdem müsse man den Kredit schließlich auch zum Kreditnehmer „hintransportieren“. Die Absicherung dagegen, dass ein Kredit möglicherweise nicht zurückgezahlt würde, nannte er nach Yunus „positiven sozialen Druck“: Die Kreditnehmer (meistens Frauen) organisieren sich in Gruppen; zahlt eine von ihnen ihren Kredit nicht zurück, müssen entweder die restlichen Gruppenmitglieder dafür haften oder keiner aus dieser Gruppe bekommt einen weiteren Kredit.</p>
<p>Gerhard Klas antwortete darauf mit Studien, die belegen, dass dadurch das soziale Gefüge einer Gemeinschaft eher zerstört wird. Außerdem wies er darauf hin, dass es für viele Kreditnehmer unmöglich sei, die Kredite zurückzuzahlen; dementsprechend hoch seien auch die Selbstmordraten. In seinem Buch äußert er sich kritisch über die Mikrofinanz und bemängelt, dass die Einbindung der Kreditnehmer in den Finanzmarkt – durch eben diese Kredite – vor allem zum Profit amerikanischer und europäischer Inverstoren beitragen würde. Im Bildungs- und Aufklärungsbereich wären keine Fortschritte zu verzeichnen. Da die meisten Kreditnehmer ihre Zinsen nicht bezahlen könnten, würden sie ihre Kinder statt in die Schule zum Arbeiten schicken. Die Lebensumstände der meisten dieser Menschen hätten sich durch die Mikrokredite nicht erkennbar verbessert.</p>
<p>Andrea Rahaman vertrat mit MATI Bangladesh einen anderen Lösungsansatz. Die NGO (Non Governmental Organization; Nichtregierungsorganisation), die im Jahr 1997 gemeinsam von Deutschen und Bangladeshis gegründet wurde, finanziert sich über Spenden (unter anderem aus dem kirchlichen Bereich wie Brot für die Welt oder Misereor). Sie vergibt Darlehen an arme Menschen in Bangladesch. Die Darlehen sind zinslos und werden durch ein Begleitprogramm ergänzt, das Aufklärung, kostenlose oder bezuschusste Grundschulbildung für Kinder und das Einrichten von Frauen-Spargruppen beinhaltet. In diesen Gruppen sparen Frauen gemeinsam und leihen sich dann bei Bedarf Geld aus dieser Gemeinschaftskasse. Da die Rückzahlungsraten der Darlehen – die nur für einkommensfördernde Maßnahmen wie die Anschaffung von zum Beispiel Vieh oder Land vergeben werden – bei siebzig bis achtzig Prozent liegen, ist MATI auf Spenden von außen angewiesen, um die anfallenden Verluste wieder auszugleichen. Ein wichtiges Ziel der Organisation ist es, dem entgegenzuwirken, was Andrea Rahaman als „NGO-Shopping“ bezeichnet: Das Aufnehmen von vielen verschiedenen Krediten, um Lücken auszugleichen und die Zinsen bedienen zu können.</p>
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		<title>„Wo ist Geld denn noch sicher?“</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Aug 2012 14:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[„Geld ist auf einer Bank sicher. Wo denn sonst?“ antwortet uns ein Passantin. Nun waren wir schon einige Male in einer Bankfiliale und haben dort viel zum Thema Geld und Banken gelernt. Vom Kredit bis zum Beruf eines Bankkaufmanns wurde uns alles erklärt. Aber was halten denn die Mainzer von dem teils kritisch betrachteten Thema [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/verkleinert084.jpg"><img class="alignleft  wp-image-3104" title="verkleinert084" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/verkleinert084.jpg" alt="" width="220" height="158" /></a>„Geld ist auf einer Bank sicher. Wo denn sonst?“ antwortet uns ein Passantin. Nun waren wir schon einige Male in einer Bankfiliale und haben dort viel zum Thema Geld und Banken gelernt. Vom Kredit bis zum Beruf eines Bankkaufmanns wurde uns alles erklärt. Aber was halten denn die Mainzer von dem teils kritisch betrachteten Thema Banken? Dazu haben wir Passanten am Mainzer Hauptbahnhof befragt. Es gab viele positive aber auch negative Meinungen. Was die Bürger und Bürgerinnen uns gesagt haben könnt ihr in folgendem Meinungsbild lesen.<span id="more-3028"></span></p>
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<div id="attachment_3029" class="wp-caption alignright" style="width: 216px"><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/DSCF0024.jpg"><img class="wp-image-3029 " title="oma1" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/DSCF0024.jpg" alt="" width="206" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Angela (78)</p></div>
<p style="text-align: right;"><strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong>„Wo ist Geld denn noch sicher?“ </strong></p>
<p style="text-align: right;">Angela hat mit Banken nur positive Erfahrungen gemacht. Sie findet die Beratung ihres Bankangestellten sehr gut, da sie schon lange von ihm beraten wird und Vertrauen zu ihm hat. Geldinstitute sind für sie eine Notwendigkeit, die aber ihrer Meinung nach keine hundertprozentige Sicherheit bieten.</p>
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<div id="attachment_3030" class="wp-caption alignleft" style="width: 212px"><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0297.jpg"><img class="wp-image-3030 " title="klgf" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0297-300x225.jpg" alt="" width="202" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Sascha (40)</p></div>
<p style="text-align: left;"><strong>„Ich glaube momentan ist mein Geld noch sicher, aber wer weiß was die Z</strong><strong>ukunft </strong><strong>bringt.“</strong></p>
<p style="text-align: left;">Banken sind wichtig für Zahlungsgeschäfte und allgemein für das Geld, findet Sascha. Er hat sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht. Deswegen ist er skeptisch, ob sein Geld auf einer Bank auch in Zukunft sicher ist. Momentan glaubt er aber, dass er seiner Bank vertrauen kann.</p>
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<div id="attachment_3031" class="wp-caption alignright" style="width: 217px"><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0298.jpg"><img class=" wp-image-3031" title="IMG_0298" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0298.jpg" alt="" width="207" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Stenzina (70)</p></div>
<p style="text-align: right;"><strong>„Banken sind sehr einnehmend.“  </strong></p>
<p style="text-align: right;">Stenzina findet die Qualität eines Kreditinstituts kommt immer auf die jeweilige Bank an. Manche Banken bieten ein kostenloses Girokonto, andere wollen nach einiger Zeit Geld für jede Kontobewegung haben. Diese Banken bezeichnet sie als „sehr einnehmend.“. Außerdem hofft sie, dass ihr Geld bei einer Bank gut aufgehoben ist.</p>
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<div id="attachment_3032" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0299.jpg"><img class=" wp-image-3032" title="IMG_0299" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0299-300x225.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Tillmann (44)</p></div>
<p style="text-align: left;"><strong>„Was ich von Banken halte? Eigentlich wenig.“</strong></p>
<p style="text-align: left;">Tillmann hält wenig von Banken. Er findet sie viel zu unflexibel weil sie immer strikt ihrem Plan folgen. Trotzdem sollten sie ihn gut beraten. Geld ist auf einer Bank sicherer als Zuhause aber trotzdem nicht komplett abgesichert, denkt er.</p>
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<div id="attachment_3033" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0300.jpg"><img class=" wp-image-3033" title="IMG_0300" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0300.jpg" alt="" width="210" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Karin (65)</p></div>
<p style="text-align: right;"><strong>„Geld ist auf einer Bank sicher. Wo denn sonst?“</strong></p>
<p style="text-align: right;">Banken sind ein sicherer Ort zur Geldaufbewahrung, findet Karin. Sie hat schon positive aber auch negative Erfahrungen gemacht. Zum einen wurde ihr ein Darlehen sehr schnell gegeben aber zum anderen musste sie auch sehr hohe Zinsen bezahlen.</p>
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<div id="attachment_3034" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0386.jpg"><img class=" wp-image-3034" title="IMG_0386" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0386-300x225.jpg" alt="" width="210" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Carola (64)</p></div>
<p style="text-align: left;"><strong>„Ohne Banken geht nichts mehr.“</strong></p>
<p style="text-align: left;">Carola findet es nicht besonders gut, dass Banken meist keine persönlichen Ansprechpartner mehr bieten. Außerdem meint sie, dass man sich langsam Sorgen um sein Geld machen müsse wegen den Problemen der Banken. Sie hofft, dass ihr Geld dort trotzdem sicher ist.</p>
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<div id="attachment_3035" class="wp-caption alignright" style="width: 238px"><a href="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0387.jpg"><img class=" wp-image-3035" title="IMG_0387" src="http://www.jugendmediensommer.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_0387.jpg" alt="" width="228" height="164" /></a><p class="wp-caption-text">Karin &amp; Walter</p></div>
<p style="text-align: right;"> <strong>„Banken sind alle Verbrecher.“</strong></p>
<p style="text-align: right;">Karin denkt, dass es zu viele Banken gibt, ist aber eigentlich zufrieden. Sie hat auch keine Angst um ihr Geld, da sie und ihr Mann Walter nur ein Girokonto besitzen. Karin denkt, dass ihr Geld bei einer Bank gut aufgehoben ist. Walter teilt Karins Meinung allerdings nicht. Er ist der Ansicht, dass Banken Verbrecher sind und nur auf ihren eigenen Profit aus sind.</p>
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